Jeder Einbruch ist einer zu viel


„Das schlimmste für mich ist das Gefühl, dass Fremde in meiner Wohnung waren und in meinen Sachen gewühlt haben.“, so eine Besucherin des neuen Beratungsmobils der Polizei, das jetzt Station in Bergheim-Glessen machte. Romina Plonsker informierte sich bei Kriminalhauptkommissar Heinz Schmickler darüber, was jeder einzelne dafür tun kann, nicht Opfer eines Einbruchs zu werden.

„Ich finde es eine tolle Idee, dass die Fachleute des Kommissariats Kriminalprävention und Opferschutz direkt zu den Bürgerinnen und Bürger kommen.“ Sie geben kompetente Ratschläge zur technischen Ausstattung von Fenstern und Türen und zum richtigen Verhalten zu Hause und in einer aufmerksamen Nachbarschaft. Die Polizei rät dringend dazu, auch bei verdächtigen Beobachtungen den Notruf 110 zu wählen. So können Wohnungseinbrüche oft vermieden werden. Ein weiterer wichtiger Präventionszweig befasst sich mit jungen Menschen, die auf die schiefe Bahn geraten. „Projekte wie der Staatsanwalt für den Ort möchte ich weiterhin intensiv unterstützt wissen. Denn nicht nur jeder Einbruch ist einer zu viel, auch jeder Jugendliche, der in die Kriminalität abrutscht.“ Davon ist Romina Plonsker überzeugt - und davon, dass die Polizei im Rhein-Erft-Kreis einen guten Job macht.