80 Jahre nach den Novemberprogromen - Mahnwache der CDU Stommeln


80 Jahre nach den Novemberprogromen 1938 trafen sich Mitglieder des CDU Ortsverbands Stommeln zu einer Mahnwache nahe der Synagoge in Stommeln.

Viele Bürger blieben stehen und bekundeten mit Statements oder Unterschriften ihre Meinung. Hier einige Statements:

„Antisemitismus braucht eine klare Antwort von uns allen.“

„Jawohl!“

„Ich hätte nie geglaubt, dass nach dem Krieg so etwas wieder passieren würde.“

„Immer die Augen und Ohren offen halten und den Kopf nie ausschalten!“

„Wachsam sein!“

„Wir Deutschen dürfen nie vergessen, was war!“

„Wir müssen uns solidarisch mit jüdischen Mitbürgern hier zeigen!“

„Erst denken, dann handeln!“

„Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!“

„Dieses Anliegen wünsche ich mir parteiübergreifend!“

„Freiheit ist die Lösung!“

„Wir sind alle gleich – Brüder und Schwestern – egal welche Nationalität! Das, was im 2.Weltkrieg passiert ist und was im Moment passiert, darf nie wieder passieren!“

„Wir sind alle Menschen!“

„Wichtiger denn je!“

„Seit langer Zeit eine der wichtigsten Aktionen!“

„Was soll das? Wir können nur miteinander. Alles andere ist indiskutabel!“

„Lest mal das Tagebuch der Anne Frank!“

„Wir alle sollten in Frieden miteinander leben können – nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft!“

„Friede!“

„Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich!“ (Art. 4 Grundgesetz)

 „In Deutschland gibt es noch immer viele antisemitistische Probleme. Sie werden versteckt, umbenannt oder von Teilen der Politik ignoriert. Wir dürfen auf diesem Auge nicht blind sein, sondern wir müssen entschieden handeln – egal, woher der Antisemitismus kommt – von Innen oder Außen!

„Es fängt schon im Kleinen an – in der Familie!“

„Wir sind alle Menschen“!

„Jeder Mensch ist geliebt, gewollt, ein Wunschgedanke unseres Schöpfers!  Niemand hat das Recht, jemand anderen aufgrund seiner Herkunft zu verurteilen!“

„Mit Offenheit und Verständnis, kritischer Auseinandersetzung und Nächstenliebe dem Hass begegnen!“

„Es sind die Begegnungen mit Menschen – egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit – die das Leben lebenswert machen!“

„Europa!“

112 Menschen haben das Anliegen mit ihrer Unterschrift unterstützt. Schade, dass der Regen manche Leute vom Besuch unseres Standes abhielt und dass wir aus gleichem Grund unsere Aktion nach drei Stunden beenden mussten.

Die Reaktion der Menschen zeigte aber deutlich, dass wir nicht nur unser Anliege vertraten, sondern dass sehr viele Menschen unsere Sorgen hinsichtlich der Entwicklung des zunehmenden Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus teilten.