Bäderlandschaft Pulheim
Stommeln muss unbedingt als attraktiver und zukunftsfähiger Schwimmbad-Standort erhalten bleiben... Dafür machen wir uns stark!
Die Diskussion um die Pulheimer Bäder ist in vollem Gange. Viele Fragen stehen im Raum, Bürger und Vereine sind besorgt, angesichts enger Kassenlage zu kurz zu kommen. Wichtig ist eine genaue Auslotung dessen, was machbar, notwendig und wirtschaftlich dauerhaft vertretbar ist.
Die Bedürfnisse der Stommeler Bürger nehmen wir auch bei diesem Thema sehr ernst und haben deshalb in den letzten Wochen mehrere Prüfungsanträge über die CDU-Fraktion eingereicht. Neben der Berücksichtigung einer möglichen Integration des bestehenden Sportlertraktes in den Neubau, der ausgiebig durch den LVS sowie den VfR genutzt wird, haben wir ebenfalls um Prüfung und Darstellung der Folgekosten für eine ausreichende Wassertiefe im Sinne des Tauchclubs "DUC Stommeln" gebeten. Neben den Stommeler Vereinen suchen wir auch den Dialog mit dem Aktionsbündnis „Rettet das Stommelner Freibad“. Dessen Anregungen und Bedenken wurden auf einer eigens einberufenen Sondersitzung von Frau Thiesen vorgetragen und im Anschluss ausführlich diskutiert.
Was zu diesem Thema in den letzten Monaten so passiert ist...
In der Sondersitzung des Rates vom 5.10.2011 wurde in geheimer Abstimmung mehrheitlich beschlossen, dass das Architekturbüro Krieger die Planung der sog. Alternative 6 - (Kombibad, d.h. Hallenbad am Freibadstandort) bis zur Entwurfsplanung einschließlich Kostenberechung erarbeiten und bis zum 10.11.2011 vorlegen soll.
14.9.2011:
Der CDU-Ortsverband Stommeln möchte in jedem Fall das Freibad in Stommeln langfristig erhalten. Nicht nur für die Stommelner Bürger, auch für Besucher aus Pulheim und den übrigen Ortsteilen wie auch aus den umgebenden Städten ist das attraktive Bad ein Anziehungspunkt und wertvoller Freizeitfaktor.
Aus diesem Grund unterstützen wir den Kompromissvorschlag des Bürgermeisters und der Fraktionsvorsitzenden vom 3.8.2011. Allerdings haben wir gebeten zu prüfen, ob der bestehende Sportlertrakt nicht doch erhalten bleiben kann.
Nachstehend die einvernehmlich getroffenen Kernaussagen des Bürgermeisters und der Fraktionsvorsitzenden in Sachen "Hallenbadneubau" vom 3.8.211:
Diese lauten:
1. An der Standortentscheidung für Stommeln für den Hallenbadneubau wird festgehalten.
2. Das Hallenbad soll fünf Bahnen, ein Lehrschwimmbecken – ggf. mit Hubboden - und einen Sprungturm mit einem 1-Meter und einem 3-Meter Brett bekommen. Im Sprungbereich soll das Becken bis zu 3,80 Meter tief sein.
3. Das Freibad bleibt bis auf das Springerbecken und den dortigen Sprungturm erhalten. D.h., das Schwimmerbecken, das Nichtschwimmerbecken, das Planschbecken, die Liegewiesen und die Sportanlagen werden weiterhin zur Verfügung stehen.
4. Es soll eine Verbindung zwischen Hallen- und Freibadbereich geschaffen werden, um eine optimierte Nutzung der Bäderflächen zu gewährleisten.
5. Es wird ein Konzept entwickelt, welches insbesondere längere Zeiten für die Nutzung durch die Öffentlichkeit vorsieht.
6. Die Errichtung einer Sauna ist optional. Die Errichtung setzt aber voraus, dass durch die Schaffung bzw. durch den Betrieb einer möglichen Sauna eine Reduzierung des Deckungsbeitrags 2 im Vergleich zu einem Bäderbetrieb ohne Sauna gewährleistet ist. Vorstellbar ist, dass die Sauna von einem privaten Investor betrieben wird.
7. Der am Freibad gelegene Sportlertrakt soll neu errichtet werden. In einem Neubau werden die Umkleiden und Gruppenräume genauso groß sein, wie in dem aktuellen Gebäude.
Der gefundene Konsens sollte nunmehr in den einzelnen Fraktionen diskutiert werden.
28.06.2011:
In einer Sondersitzung des Vorstands (mit einem informativen Vortrag des Aktionsbündnisses „Rettet das Stommelner Freibad“) hat die CDU Stommeln am gestrigen Abend ausführlich über die möglichen Varianten zur Bäderlandschaft diskutiert. Gerade für Stommeln ist dieses Thema von zentraler Wichtigkeit. 'Wir stehen mit den Bürgern, den Vereinen und Gruppierungen im Dialog und versuchen, alle Belange zu berücksichtigen. Unser klares Ziel ist es, die beste mögliche Lösung für die Stommelner Bürgerinnen und Bürger zu erreichen', so die Vorsitzende Romina Plonsker.
07.06.2011:
Bis auf die Knochen blamierte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Dierk Timm in der Ratssitzung zum Thema des zukünftigen Schwimmangebotes in der Stadt Pulheim.
Markant wie immer, Bürgermeister Frank Keppeler im Visier, trompete er die Entscheidung der SPD in den Raum und untermauerte sie mit an den Haaren herbei gezogenen Argumenten aus den Schwimmbädern in Neuss und Stommeln. Über die Neusser Anlagen zitierte er aus tendenziösen Zeitungsberichten, die von der dortigen Geschäftsführung widerlegt wurden und die auch im Ausschuss von Herrn Krieger, dem Planer unserer Anlagen, als unwahr dargestellt wurden.
Das tollste Husarenstück leistete er in diesem Zusammenhang mit Behauptungen über die Besucherzahlen im Stommelner Freibad am vergangenen Wochenende. Angeblich 5000 Besucher pro Tag verkündete er großspurig und darauf basiere auch die Entscheidung der SPD-Fraktion für den Erhalt des Freibades und den Bau eines Hallenbades in Stommeln.
Unterstützt wurde er dabei vom selbsternannten Leiter der Bürgerinitiative Stommeln, Georg Ecker, der sich dazu verstieg, die Zahlen von Mitarbeitern des Bades bekommen zu haben.
Korrigiert wurden die Zahlen vom anwesenden Leiter des Bades, der für Samstag 1200 Besucher und für Sonntag 600 Besucher über den ganzen Tag verteilt bestätigte, und seine Mitarbeiter vor den Behauptungen von Ecker in Schutz nehmen musste.
Es scheint Tatsache zu sein, dass für den SPD-Fraktionsvorsitzenden bei der Vorbereitung von politischen Entscheidungen Fakten anscheinend keine Rolle spielen und er für seine populistischen Auftritte auch die Wahrheit scheut!
26.05.2011:
Zu keinem Zeitpunkt wurde bei den Diskussionen zu den möglichen Badvarianten über Festlegungen zu Eintrittspreisen gesprochen.
Im HFA (Haupt- und Finanzausschuss) ging der SPD-Fraktionsvorsitzende soweit zu behaupten, im Neusser Nordbad mit Cabriodach, das baulich den Planungen für ein Kombibad in Pulheim (Variante IV) entspricht, würden max. 500 Besucher zugelassen. Nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung der Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH entbehrt diese Aussage jeder Grundlage.
Der SPD scheinen die Argumente für die von ihnen präferierte Badvariante auszugehen. Nunmehr versucht sie, letztlich zum Schaden der Bürger, mit Halbwahrheiten ihre Variante zu stützen. Statt sich um Fakten zu bemühen und für Aufklärung zu sorgen, soll mit Halbwissen und Unwahrheiten Verwirrung gestiftet werden.
Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf offene, sachlich korrekte Informationen. Es ist in unseren Augen keine Lösung aus politischem Kalkül Unwahrheiten zu verbreiten, Unruhe zu stiften und Ängste zu schüren.
In der aktuellen Situation ist der SPD jedes Mittel recht, ihre Wunschlösung eines reinen Sportbades für Schulen und Vereine herauszustellen. Dabei scheut sie nicht vor der Verbreitung von Halb- und Unwahrheiten zurück. Neuestes Beispiel sind die Aussagen zu angeblichen Eintrittspreisen von 7,50 bzw. 2,50 Euro.